Urlaub in Ägypten: Kaum Einschränkungen für Touristen

Ägypten, das ist Sonne, Kultur und Erholung pur. Eine Kombination, die in kaum einer anderen Urlaubsregion so konzentriert vorkommt. Urlauber konnten dies alles in preiswerten Komplettpaketen genießen. Doch jetzt sind die Urlauber verunsichert weil die Unruhen in dem schönen Land allgegenwärtig sind. Zumindest hört man das tag täglich in den Nachrichten.

ITB 2012: Ägypten© itb-berlin.de – Das Partnerland Ägypten in 2012

Beängstigende Bilder stellen nicht die ganze Wirklichkeit dar

Die Bilder von beunruhigenden Szenen aus Ägypten gehen um die ganze Welt. Präsident Mohammed Mursi wurde schon jetzt von extremen Muslimen und Taliban als Verräter gebrandmarkt. Mehr denn je muss der neue Präsident um die Reputation Ägyptens im Ausland werben und unter Beweis stellen, dass auch unter veränderten politischen Vorzeichen, die Sicherheit von Gästen und Urlaubern im Land gewährleistet ist.

Jahrelange Unruhen zermürben nicht nur ein Land

Egal, mit welchem Vorzeichen versehen, reißen beunruhigende Nachrichten aus Ägypten seit Jahren nicht ab. Das hat viele Reisewillige, die auch Ägypten als beliebtes Tourismus- und Urlaubsziel ins Auge gefasst haben, abgeschreckt. Im Jahr 2012 ist die Zahl der Urlauber wieder bis auf 1,2 Millionen Erholungssuchende gestiegen. Einen zwanzig prozentigen Anstieg gegenüber 2011. Aber immer noch ein Defizit gegenüber den Jahren zuvor.

Zuverlässige Warnungen gibt nur das Auswärtige Amt

Bisher wurde von Veranstaltern nur der Besuch des Ägyptischen Museums in Kairo abgesagt. Das Ägyptische Museum, mit seiner weltberühmten ägyptologischen Sammlung liegt am Tahrir-Platz, wo viele Proteste und Demonstrationen in der Vergangenheit und Gegenwart stattgefunden haben. Vor Ort in den Touristengegenden ist von den Unruhen und Protesten nichts zu spüren. Sie beeinträchtigen auch nicht den internationalen Reiseverkehr. Die Badeorte am Roten Meer, Flusskreuzfahrten auf dem Nil und die Pyramiden von Gizeh seien frei zugänglich. Dennoch sollte der Reisende sich selbstverständlich vorher die Warnungen des Auswärtigen Amtes checken, die selbstverständlich auch verantwortungsvoll von den Reiseveranstaltern weitergegeben werden. Der Deutsche Reiseverband deckt sich mit den Empfehlungen des Auswärtigen Amtes, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu umgehen. Hier gelangt Ihr direkt zu den Sicherheitsmeldungen vom Auswärtigen Amt.

Wie bei allem im Leben greift auch hier die Maxime: Ruhe bewahren. Denn sollte wirklich einem Urlaub aus Sicherheitsgründen entgegenstehen, dann kann sich jeder auf die Meldungen des Auswärtigen Amtes und dem Tourismusverband verlassen.



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